SYSTEMISCHE BERATUNG                 MARION REINAU

Zu wissen, dass Veränderung möglich ist, und der Wunsch Veränderung vorzunehmen,  dies sind zwei erste große Schritte!        Virginia Satir   

Gedanken -> folgende Inhalte:

  • Hast du deine Affekte im Griff?
  • Instanzenmodell nach Sigmund Freud
  • Tetra-Lemma - Hilfe zur Entscheidungsfindung
  • Unterdrückung der Gefühle - Schlüssel zur Lösung
  • Funktion des Symptoms - wozu zwingt mich mein Leiden?
  • Angst und Panikstörungen - Erklärung und Verstehen
  • Was sind Ressourcen - Ressourcenarbeit 
  • Schlafstörungen - Grübeln

Hast du deine Affekte(Gefühle) im Griff?

Wer kann das schon von sich sagen!? Es gibt immer etwas, was einen triggert! Obwohl der- oder diejenige eine Äußerung, eine Gestik, eine Handlung getätigt hat, die aus dessen Sichtweise völlig harmlos ist, regt es einen auf! Warum ist das so? Warum ärgert es mich? Warum reagiere ich so emotional oder wütend?

Tatsächlich ist es erwiesen, dass Störungen in der frühkindlichen Entwicklung im Unbewussten als "Komplex" erhalten bleiben und bedingen je nach Art der Störung und ihrer Verarbeitung  unterschiedliche neurotische Reaktionen.

Nach Sigmund Freud`s These gibt es folgende kindliche Entwicklungsphasen:

  • Orale Phase  (0 - 1 1/2 Jahre): Prägung des "Ich + die Umwelt"
  • Anale Phase  (1 1/2 - 3 Jahre): Prägung der eigenen Kontrolle
  • Phallische Phase (3 - 6 Jahre): Ödipusphase
  • Latenzphase (6 - 12 Jahre): Prägung des sozialen Umfeldes
  • Genitale Phase (Pubertät) : Selbstfindung

Je nachdem, in den einzelnen Phasen, wie die Bezugsperson (Mutter, Vater, Oma, etc.) auf die Bedürfnisse und Gefühle des Kindes reagiert haben, konnte dieses eine realistische Vorstellung von einem gesunden Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl entwickeln. 

Im Negativen wurden Unlustgefühle (Angst, Schuld, Schmerz) entwickelt, die das Kind ins Unterbewußtsein verschoben hat, um diese nicht mehr spüren zu müssen =Abwehrmechanismen!

Davon gibt es die verschiedensten Arten, nur um einige zu nennen: 

  • Verdrängung/Verleugnung (Vogel-Strauß-Technik)> Konflikte, Gedanken, Impulse werden aus dem Bewusstsein verdrängt und verleugnet.
  • Regression: Rückkehr zu unreifen frühkindlichen Verhaltensweisen, dadurch wird man seiner Verantwortung oder Entscheidung enthoben.
  • Projektion: Eigene Schwachstellen (die man an sich nicht akzeptieren kann oder will), werden an jemand anderes kritisiert (Spiegelbild)
  • Kompensation: unangenehme Empfindungen werden durch ein bestimmtes Verhalten abgewehrt 
  • Rationalisierung: ein Beispiel: "Person kann mit dem Rauchen nicht aufhören, er benötigt angeblich seine ganze Kraft für sein Studium" oder "ich bin in einer Prüfung durchgefallen, weil mich der Lehrer nicht leiden konnte" 

   > immer sind andere an der eigenen Misere schuld!

     u.v.m.

Finden Sie sich in einen dieser Abwehrmechanismen wieder? Keine Angst, diese sind nicht grundsätzlich schlimm. Es wird erst als Störung gesehen, wenn diese unbearbeiteten Affekte Sie in Ihrem Alltag, sozialem Umfeld, Arbeitsfeld usw. beeinträchtigen und Sie sich nicht mehr als "Herr Ihrer Gefühle" sehen!

Sollte Sie es doch als Belastung empfinden, kann ich Ihnen helfen! Ihre systemische Beraterin Marion Reinau


Instanzenmodell nach Sigmund Freud. 

Vita: Sigmund Freud war ein österreichischer Arzt, Nervenarzt, Psychologe aus dem 19/20. Jahrhundert. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker seiner Zeit. In seiner Schrift "Das Ich und das Es" von 1923 entwickelte er sein berühmtes Modell, wonach die menschliche Psyche aus dem Es, dem Ich und dem Über-Ich besteht.

Zum Verständnis der Psychoanalyse sind folgende von Freud entwickelten Theorien von Bedeutung: 

  1. Phasen der kindlichen Entwicklung
  2. Instanzenmodell
  3. Abwehrmechanismen 

Heute möchte ich auf das "Instanzenmodell" eingehen, das unser Denken und Handeln beeinflusst.

Das Moralitätsprinzip > ÜBER-ICH > geprägt von sozialen Normen, Werten, Regeln, Ge- und Verbote

Das Realitätsprinzip > ICH > geprägt von Vernunft, logischem realistischen Denken = vermittelnde Instanz zwischen Über-Ich und ES!

Das Lustprinzip > ES > geprägt von Triebe, triebhaftes Denken, Impulse, Bedürfnisse, Wünsche, Libido (Sexualtrieb)


Auf alle diese Prinzipien prallen von der Außenwelt Dinge ein, die das ICH im Gleichgewicht halten will. Es ist stets bemüht um Balance und Kompromisse. Sollte dies nicht möglich sein, kann es zu ernsthaften psychischen Störungen kommen.

Beispiele: 

  • Eine übergewichtige Person möchte sich in einem Restaurant gern noch ein zweites Dessert bestellen (ES). Das logische Denken (ICH) sagt ihr jedoch, dass dies ihrer Gesundheit abträglich ist.  
  • Ein junges Pärchen, das von den Eltern sehr konventionell erzogen wurde, möchte gerne ein Kind zeugen (ES), ohne vorher zu heiraten. Damit würden sie allerdings die Wertvorstellungen der Eltern verletzen, sodass sie von Zweifeln geplagt sind und ein schlechtes Gewissen gegenüber den Eltern haben (ÜBER-ICH).

Mittlerweile sind die Theorien von Sigmund Freud modifiziert, aber seine Theorien aus dem Jahre 1923 gelten nachwievor als Begründer der Psychoanalyse und werden bis heute praktiziert.


TETRA-LEMMA – Coaching zur Entscheidungsfindung

„-Ohje! –immer noch quält mich seit Wochen/Monate der eine Gedanke > was soll ich nur tun? Wieder die halbe Nacht nicht geschlafen, das Gedankenkarussell dreht und dreht sich und keine Lösung in Sicht? Körperlich fühle ich mich schon lange nicht mehr wohl, Magenweh und Kopfschmerzen begleiten mich. Denn ich habe Angst vor der „einen“ Entscheidung und andererseits Angst vor „keiner“ Entscheidung, denn mein Problem ist: ich kann bzw. traue mich einfach nicht zu entscheiden und keiner kann mir offensichtlich helfen!“ 

Kennen Sie diese Situation? Das kennt wohl jeder in Phasen seines Lebens und wie oft treffen wir Entscheidungen, die wir später bereuen, denn wir wussten es in diesem Moment nicht besser oder wir blieben lieber in dieser eigentlich „unerträglichen“ Phase, da die „Lösung“ uns Angst macht vor den Veränderungen, die die Entscheidungen, mit sich bringen. 

Ob es nun in beruflicher oder in privater Hinsicht ist – Entscheidungen werden wir wohl treffen müssen, wenn wir uns am Scheideweg befinden. 

Gerade in wichtigen anstehenden Entscheidungen im Leben, benötigt man jemanden an seiner Seite, der von „außen“ unparteiisch empathisch auf das „Problem“ draufschaut und mit dem man gemeinsam den Weg von Entstehung des „Problems“ bis zur „Lösung“ gehen kann. 

Eine gute Hilfestellung ist hier eine Methodik - das Tetralemma! 

Die Systemische Beratung/Coaching ist nicht nur hilfreich in zwischenmenschlichen Problemen, sondern auch ein gutes Medium zur Entscheidungsfindung! 

Oft sieht man „den Wald vor lauter Bäumen“ nicht – vertrauen Sie sich mir an, in meinen Beratungsstunden werden wir lösungsorientiert arbeiten und ich nehme Sie und Ihr Problem ernst. 

Denn - es gibt immer eine Lösung und wenn man Sie durch die gemeinsame Arbeit endlich Licht am Horizont sehen, Sie keine Angst mehr vor Ihrer Lösung  haben und endlich auch sich selber verstehen können (warum habe ich so gehandelt, was sagt das über mich aus (Inneres Kind/Team) – dann sagen Sie sich bestimmt: 

„-Ohje – das wäre alles schon viel früher möglich gewesen!“ 

Meine Termine sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstagsabends in der Zeit von 17.00 Uhr und 22 Uhr. Gerne können Sie mich mobil unter 0176 63058251 oder per Mail unter systemischeberatung@reinausystemik.com erreichen!

 

Ihre systemische Beraterin/Coach Marion Reinau!


Die Unterdrückung der Gefühle - und der Schlüssel zur Lösung!

Ein 60jähriger Klient kommt zur Beratung, er regt sich sehr stark über seine Mitmenschen auf, die es anscheinend nur auf ihn abgesehen haben, jeder will ihn ärgern und keiner hält sich nach seiner Meinung an die (vermeintlich seine eigenen) Gesetze.

Im Gespräch frage ich, was genau er damit meint?

Die Kinder der Nachbarn schreien ständig herum, der Sohn des anderen Nachbarn fährt jeden Morgen mit seinem Auto laut gasgebend fort, der Rasen wird von den Nachbarn zu einer unmöglichen Zeit gemäht und vieles mehr. Er leide schon lange unter Ängsten, habe Depressionen und auch psychosomatische Erkrankungen. Medikamentös ist er durch seinen Hausarzt eingestellt. Es gehe ihm aber trotzdem sehr schlecht.

Nachdem wir in der Beratung in seine eigene Kind- und Jugendzeit eintauchen, erzählte er mir von einem strengen Elternhaus. Der Vater verbot oft lautes Schreien, es wurden keine Auffälligkeiten gebilligt, zudem war der Vater oft nicht zu Hause und die Mutter für Haus und Hof zuständig, diese aber mit den vielen Kindern überfordert. Gefühle zeigen war nicht sehr erwünscht, dafür war keine Zeit. Die Eltern waren fokussiert auf die Arbeit und das Weiterkommen im Leben. In dieser Zeit ging es um das nackte „Überleben“.

Ein Beispiel an Lebensgeschichte, die mir im Heute immer öfter begegnet.

Kinder sind bis zu ihrem 6. Lebensjahr in vollständiger Abhängigkeit zu ihren Eltern. In dieser Phase gibt es kein Hinterfragen. Da Eltern bei ihren Kindern vollstes Vertrauen genießen, gehen sie davon aus, dass alles so richtig ist, wie es vorgegeben wird.  Kinder erleben diese Zeit unbewusst als eine Art Ohnmacht, sie waren „ohne Macht“!

Dies soll kein Vorwurf an die Eltern sein, denn sie gaben ihr Bestes, denn auch sie wussten es nicht besser, denn auch sie wurden erzogen von ihren Eltern. Jede Generation hat und hatte ihre Erziehungsmethoden, die übernommen wurden.

Glaubenssätze, die man als Kinder in unendlich viele Formen und Ausprägungen zu hören bekamen, wie: „ach lass dass, dafür bist du zu dumm“ oder „du bist nichts wert“, „das schaffst du eh nicht“ – aber auch: „wenn du das ……..erreichst, bekommst du Geld“ oder „ganz toll hast du das gemacht“ – ohne wirkliche Aufmerksamkeit der Eltern, aber auch: „was hast du wieder angestellt?!“ „du bist schuld“ – einfache Behauptungen, von denen sie nicht abgerückt sind, egal, was das Kind sagte und wie sehr es sich auch um Aufklärung bemühte! prägten zusätzlich weiterhin das eigene Selbstbild.

Somit ist bei diesem Klienten nicht von einem positiven Selbstwertgefühl auszugehen.

Das Kind lernt „Überlebens-Strategien“:

·       es passt sich komplett an, erfüllt alle Erwartungen der Erwachsenen, verhält sich brav, angepasst, unterdrückt seine Gefühle und Erwartungen

oder

·       es wird zum Rebell, eckt an, ist laut, unangepasst, ein „schwieriges Kind“ – unterdrückt hier ebenso seine Gefühle und Erwartungen.

Wo keine Liebe ist, füllt sich diese Lücke mit Angst und Wut und oft auch mit Eifersucht.

Oftmals regt einen genau das auf, was man in seinem Ich unterdrücken musste und es bis ins Heute vermeintlich muss!

Viele Menschen tragen unerfüllte Sehnsüchte, Traurigkeit und Ängste jahrelang mit sich herum, sie leben ihr Leben, wissentlich um ihre ungeklärten Dinge, tief in sich drin. Der Mensch ist Weltmeister im Verdrängen.

Aber die Angst vor Veränderung ist oftmals viel stärker, wie die Möglichkeit durch eine Klärung ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, denn dazu gehört Mut und Kraft.

Oftmals flüchtet sich der Mensch in Süchte, um das Ungeklärte  nicht „spüren“ zu müssen. Es gibt viele Formen der Verdrängung.

Spätestens, wenn der Körper krank wird, ruft er nach Klärung.

Dieser Beitrag ist ein Beispiel aus der Praxis mit dem Hinweis auf die Möglichkeit einer lösungsorientierten Beratung zu einem Leben, dass einen glücklich macht! 

ES IST NIE ZU SPÄT!


Was hat das Symptom (Problem) für einen Sinn bzw. Funktion in Deinem System oder wozu zwingt mich mein Leiden?

Was ist gemeint mit dem Ausdruck „Dein System“?

Der Begriff systemische Beratung/Therapie kommt ursprünglich aus der Familientherapie. Es ist nachgewiesen, dass es nie ein Einzelverschulden gibt, sondern es sind immer die Wechselwirkungen der Beziehungen, z.B. in der Familie oder im geschäftlichen Kontext oder in deinem sozialen Umfeld, gemeint.

Die Beziehungsmuster in einer Familie/Arbeitsplatz/soziales Umfeld sind sehr komplex. Wer nimmt welche Rolle ein? Warum verhält sich Person X so? Wie interagieren die Personen miteinander? Welche Glaubenssätze ( Glaubenssätze begleiten dich schon dein ganzes Leben. Sie sind Annahmen über dich und die Welt, die du gelernt hast und die dich wahrscheinlich nahezu täglich beeinflussen.) sind hier aktiv? Welche Funktion bzw. Sinn hat das Symptom in diesem System?

Was ist gemeint mit „Problem“, bzw. wie wird ein „Problem“ erzeugt?

Die Dynamik der Problemerzeugung im jeweiligen sozialen Kontext:

Jemand (z.B. ein oder mehrere Familienmitglieder, Vorgesetzte) kommt beim Beobachten des Verhaltens eines Menschen (Ehepartner, Familienmitglieder, Betriebsabteilung) oder bei der Beobachtung seiner selbst zu der Idee, hier sei "etwas nicht in Ordnung". Es wird als ein unerwünschter und veränderungs-bedürftiger Zustand angesehen.

Die Idee verbreitet sich über die familien- bzw. arbeitsplatzinterne Kommunikation und je mehr darüber gesprochen wird, desto mehr verengt sich die kollektive Aufmerksamkeit auf das „Problem“.

Es wird vermeintlich eine "Erklärung" für das Problem gesucht, irgendwann gefunden und ausgehandelt, die einerseits so plausibel ist, dass sie überlebt, die aber andererseits keinen gangbaren Ausweg aus dem Problem und  keinen Sinn hat.

Einige Arten von Erklärungen mit Ausweglosigkeitscharakter eignen sich dafür besonders:

„Vergangenheit als Schicksal": Erklärungen, welche irreversiblen Ereignisse in der Vergangenheit (Fehler, Schuld, frühkindliche Traumatisierung) einen nicht mehr korrigierbaren Einfluss auf das aktuelle Problem beschreiben, wie: "er ist an dieser Beziehung zerbrochen" und/oder "sie ist seelisch kaputt".

Erklärungen, die komplexe zwischenmenschliche Probleme zur "Schuld" der individuellen Eigenschaften eines einzelnen Beteiligten versprachlichen, dem gleichzeitig die Fähigkeit oder der Wille zur Lösung der Probleme abgesprochen wird („ein böses Kind", „im Kern schlecht", „ein unfähiger Kollege“, „eine marode Organisation“).

Problemstabilisierendes Verhalten im Kontext einer Familie oder am Arbeitsplatz

Hier zeigt sich besonders die Kraft der Beschreibungen. Alle Beteiligten (Kollektiv) verhalten sich so, als ob es keinen Weg aus dem Problem gäbe, bzw. ausschließlich nur eine Person die Lösung herbeiführen könne. In problemstabilisierenden Dauerbeziehungen werden darüber hinaus, oft besonders stark symmetrische und komplementäre Beziehungsformen eingenommen, die sich wechselseitig verstärken und stabilisieren.

Problemstabilisierendes Verhalten im Kontext des Klienten

Es ist eine Kompetenz mein Problem durch das eigene Verhalten, meine Denkweise darüber, stabil am Leben zu erhalten.

Ein Beispiel: eine Frau behauptet depressiv zu sein, verhält sich augenscheinlich vor ihrer Familie auch entsprechend, die Familienmitglieder um sie herum, halten alle Probleme von ihr fern und nehmen ihr vieles vom täglichen Leben ab. Hier liegt die Kompetenz in der angeblichen Erkrankung.

Manche Menschen leben mit ihren Problemen über Jahrzehnte. Obwohl sie ihnen teilweise bereits körperliche Beschwerden und zwischenmenschliche Schwierigkeiten bereiten, halten sie daran fest. Ein Teufelskreislauf! 

Wozu zwingt mich mein Leiden?

Irgendwann versucht die Psyche das zu regeln, was ihr nicht gefällt. Der Körper reagiert mit z.B. Schwindel, Angst – Gedanken lösen auf einmal Stress aus! Muster werden getriggert aus früheren Erfahrungen – ist es eine unterdrückte Angst, Hilflosigkeit aus frühkindlicher Erfahrung, Angst vor Kontrollverlust? Hatte ich keine Stabilität in meiner Kindheit? Was ist passiert, als ich mein Urvertrauen verloren habe? > alles Fragen, die nun aufkommen können.

Die Seele und der Körper sind Eins. Irgendwann will die Seele Frieden haben, denn der Mensch ist ein positiver Schwingungskörper und will Frieden haben.   

Spätestens jetzt gilt es hinzusehen! Es ist ein Warnsignal des Körpers – vergleichbar mit dem Angehen einer Ölkontrolleuchte im Auto – noch kann man die Krise verhindern!

Ziel der systemischen Beratung

Lösungsorientierte Beratungen bedeuten zwischen Klient (Experte in eigener Sache) und Berater > Veränderungen zu fördern, Regeln neu zu definieren, Gleichgewicht zwischen verschiedenen Teilen zu verändern, die Effektivität der Kommunikation/Feedback innerhalb des Systems zu verändern, Muster aufzulösen, Ressourcen zu aktivieren und das „innere Kind“ zu erkennen – es möchte Frieden haben!

In diesem Sinne Eure systemische Beraterin Marion Reinau


Angst und Panikstörungen

Angst ist etwas „Normales“, Angst sollte man haben, es schützt vor Gefahren. Diesen Urinstinkt haben wir schon seit der Steinzeit und das ist gut so. Was passiert bei Angst? Adrenalin wird ausgeschüttet, der Blutdruck steigt, der Herzschlag erhöht sich, die Muskeln spannen sich an und die Verdauung wird zurückgefahren. Somit ist der Mensch fähig, zu fliehen!

Aus der Historie leitet sich der Terminus „Angst“ von den lateinischen Ausdrücken für Enge (angor, angustus) ab.

Angst kann besonders dann als Krankheit angesehen werden, wenn sie scheinbar grundlos auftritt oder übermäßig oder gar nicht vorhanden ist!

Angst- und Panikstörungen sind die häufigsten psychischen Störungen. Frauen sind davon doppelt so oft betroffen wie Männer.

Angst äußert sich auf der Ebene seelischen Erlebens, als auch durch körperliche Symptome (Schwindel, Brustschmerzen u.ä.) und Veränderung des Verhaltens (Vermeidung bestimmter Situationen, Erwartungsangst, Vorstellungsangst u.ä.)                                                                               

„Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge.“

(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138 n. Chr.)

Es gibt verschiedene Formen der Angsterkrankungen

·        Phobische Angst (Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten, obwohl man weiß, dass die Angst        unbegründet ist)

·        Panik (ohne sichtbaren Anlass entstehende intensive Angst, die meist attackenartig auftritt)

·        Generalisierte Angst ( überfällt einen ohne äußeren Anlass)

Wenn die Angst den Tagesablauf, die üblichen sozialen Aktivitäten oder Beziehungen beeinträchtigt oder erhebliches Leid verursacht, z.B., dass man die Wohnung aus Angst vor gewissen Dingen nicht mehr verlässt (Erwartungsangst), dann ist es keine „normale“ Angst mehr.

Es gibt verschiedene Verfahren, die empfohlen werden, seine Angst wieder loszuwerden und bevor sie chronisch wird, sollten Sie sich helfen lassen!

Durch verschiedene Entspannungsverfahren in Hypnose und mit der Methodik der systemischen Beratung kann ich Ihnen gezielt  helfen.



Was sind überhaupt Ressourcen? 


Es sind deine Kraftquellen:

> Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (=das Vertrauen,selbst etwas bewirken zu können, die sog. Selbstwirksamkeit)

> Optimismus (=Diese Haltung vermittelt positive Emotionen. Optimismus heisst zuversichtlich sein, dass alles gut wird)

> Resilienz (=Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen des Lebens)

> Pflege eurer sozialen Bindungen/Beziehungen (=wichtig für das Wohlbefinden, eine Quelle für Energie und Leistung, ect.)

> Fähigkeiten und Fertigkeiten, gut mit Stress umgehen zu können (eines der wichtigsten persönlichen Ressourcen im Leben)

Zitat:"In meiner Praxis und in meinem Leben stelle ich fest, dass Menschen, die sich selbst als Ganzheit erleben und das Gefühl besitzen, selbst etwas wert zu sein, fähig sind, mit allen Herausforderungen des Lebens in schöpferischer und angemessener Weise fertig werden...Wachstum bedeutet, dass das Leben in beständiger Veränderung besteht, und es gibt keine Möglichkeit dies zu unterbinden.." Virginia Satir

Seid Euch Eurer Kraftquellen bewusst, nutzt und aktiviert sie!

Eure Marion Reinau

 

Fühlen Sie sich heute oder auch schon länger irgendwie verdreht?

Können Sie sich nicht konzentrieren, schweifen Sie in Gedanken ab, sind Sie nicht achtsam mit sich und Ihrer Umwelt, liegen Sie nachts im Bett und können nicht einschlafen?

Dann ist es an der Zeit, etwas zu verändern!

Kreisen sinnlose Gedanken wie ein Karussell im Kopf, schlägt das aufs Gemüt. Wege aus der Grübelfalle möchten ich Ihnen hier aufzeigen, denn > Grübeln bedeutet für den Körper Stress

>Ständiges Grübeln ist ein Symptom der Depression

>Grübler fragen oft nach dem "Warum"?

Um zu erkennen, ob man „brütet“ oder problemlösend denken, gibt es eine Faustregel: Verfolgen Sie für zwei Minuten Ihre Gedanken weiter, wenn Sie merken, dass Sie grübeln. Stellen Sie sich drei Fragen: Habe ich nun etwas verstanden, was mir vorher nicht klar war? Bin ich einer Lösung nähergekommen? Fühle ich mich in irgendeiner Weise weniger depressiv?

"Wenn Sie keine der Fragen mit einem klaren Ja beantworten, grübeln Sie wahrscheinlich." Zunächst muss einem der Prozess des Grübelns bewusst werden. Oft merken Menschen erst, wenn sie sich darin verfangen haben, dass sie es überhaupt tun. Denn diese quälende Denkweise kommt automatisch und läßt sich nicht einfach abschütteln.

Es ist wichtig, sich von negativen Gedanken zu distanzieren. Bei der Beratung gegen das Grübeln geht es darum, Gedanken als solche zu sehen und nicht als Tatsachen. Das hilft, sich von bedrückender Rumination (=Grübeln, wiederkehrende Gedanken) zu distanzieren.

Es gibt verschiedene Beratungsansätze und Hypnosebehandlungen, diesem Kreislauf zu entkommen.

Kontaktaufnahme unter Kontaktformular, mobil 0176 63058251 oder per mail: systemischeberatung@reinausystemik.com

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Alles was wir sind,

ist das Resultat dessen,
was wir gedacht haben.
(Buddha)

   

In diesem Sinne „lebt bewusst und intensiv“ - Eure Systemische Beraterin Marion Reinau 


 
E-Mail
Anruf
Karte
Instagram